Cinematisches Flair für kreative Typen

Beim Sommer-Treffen der Bottroper Kreativen gab es am 11.06. im kleinen Kinosaal im Bottroper Filmforum vor 25 Teilnehmern einiges zu besprechen. Wie gewohnt führte Michael Bokelmann, einer der Köpfe des Kreativnetzwerks, auf der kleinen Bühne vor der Leinwand durch den gemütlichen und mehrwertigen Abend.

Klappe, die erste

Eines der Themen des Abends war der aktuelle Stand zum 100-jährigen Jubiläum der Stadt Bottrop 2019. Zunächst wurden zwei Ideen aus dem Netzwerk aufgegriffen und besprochen. Eine Idee kam von Martin Holtkamp: Bedeutende Bottroperinnen und Bottroper könnten auf unterschiedlichen Bauten projiziert werden, sodass sie für jeden Vorbeilaufenden oder -fahrenden zu sehen seien. Dazu bräuchte man natürlich technisches Equipment. Der ebenfalls anwesende Pressesprecher Andreas Pläsken sicherte Unterstützung bei der weiteren Konzeptionierung der Idee zu.

Die zweite Idee kam von Michael Bokelmann: Man nehme ein Jahr lang fotografische Augenblicke, Situationen, Szenen, Sehenswürdigkeiten etc. aus dem Bottroper Alltag und füge eine Prise Eigenart hinzu – und schwupps ist daraus ein gemeinsames Album erstellt, das gedruckt und veröffentlicht werden könnte. 365 Tage Bottrop im Jubiläumsjahr!

Hierzu werden beide Akteure kurzfristig noch genauere Infos bekannt geben!

Anschließend informierte Michael, dass die ersten Vorbereitungen für das Rotationspraktikum 2019 an der Willy-Brandt-Gesamtschule in vollem Gange seien.

Klappe, die zweite

Anschließend brachte die Juristin Andrea Knapp Licht ins Dunkel der nun geltenden Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Angefangen bei Bildern bis hin zum Impressum gab es einen Schnelldurchlauf, was sich seit dem Inkrafttreten der Verodnung geändert hat. Natürlich wurde auch unter- und miteinander heiß diskutiert, denn Internetseiten hat fast jeder für sich – und/oder seine Kunden.

Klappe, die dritte

Dann sprang der Pressesprecher der Stadt Andreas Pläsken für den verhinderten Leiter des Filmforums Thomas Pentzek ein und erzählte Interessantes zur Geschichte des alten Kinos. Erstaunlich, dass das Filmforum das einzige (Programm-)Kino ist, obwohl die Stadt bis vor ca. 30 Jahren die Schauburg hatte, die einst ein Stück Kulturgeschichte darstellte. Heute werden im Filmforum deutsch-, englisch- und gelegentlich französischsprachige Filme gezeigt. Außerdem finden sich im eigenen Bistro bei Kaffee und Kuchen gerne Gesellschaften ein.

Klappe, die vierte

Zu guter Letzt stellte Jan Binder sein gleichnamiges Unternehmen Innenausbau Binder vor. Ein Familienbetrieb mit Geschichte in Bottrop-Kirchhellen. Er zeigte Fotos, auf denen außergewöhnliche Möbelstücke abgebildet waren, die das Unternehmen für Kunden angefertigt hat.

Zu guter Letzt trafen sich einige Akteure noch zu einem Plausch auf der Terrasse des Filmforums und beschlossen so einen rundum gelungenene Abend.

The End